Didaktische Lehrszenarien zur digitalgestützten Lehre

Um Sie als Lehrende für das digitale Sommersemester 2020 zu unterstützen, finden Sie auf dieser Seite eine Zusammenstellung didaktischer Lehrszenarien. Für konkrete technische Anleitungen wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Hochschule vor Ort. Eine Auflistung von Angeboten hessischer Hochschulen finden Sie auch hier.

Jede didaktische Methode und auch jedes Onlinetool bietet in seiner Nutzung sowohl Vor- als auch Nachteile. Bevor Sie Ihre Lehrmateralien digital erstellen, überlegen Sie bitte, welcher Anwendungsfall gegeben ist und welches Tool angemessen erscheint. Sie können beispielsweise zwischen Gruppengröße, Interaktionsgrad und Synchronizität unterscheiden. Anlaufstelle zur Klärung dieser Fragen kann auch eine lokale E-Learning-Beratungsstelle an Ihrer Hochschule sein.

Grundsätzlich können Lehrende ihre Materialien online im Learning Management System (LMS, wie z.B. moodle oder Ilias) ihrer Hochschule für Studierende zur Verfügung stellen.

Video- und Audioformate

Um Vorlesungen, bei denen Inhalt von einer Lehrperson vorgetragen werden, digital stattfinden zu lassen, bieten sich folgende Formate an:

Eine Aufzeichnung der Vorlesung kann im leeren Hörsaal als „Geistervorlesung“ live ins Internet gestreamt werden. Bitte beachten Sie aber, dass sich derzeit viele Hochschulen im Basisbetrieb befinden und die Hörsaalgebäude eventuell nicht verfügbar sind. Der Livestream kann auch von zu Hause aus mit hochschulspezifischer Videosoftware auf buchbaren Videoservern oder über social media der Öffentlichkeit live zugänglich gemacht werden. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

Eine aufgezeichnete Vorlesung kann online zur Verfügung gestellt werden. Hier ist der Vorteil, dass die Aufzeichnung vor der Veröffentlichung nachbearbeitbar ist. Sie kann entweder im Hörsaal oder in einem Videostudio der Hochschule aufgenommen werden. Bitte beachten Sie aber, dass sich derzeit viele Hochschulen im Basisbetrieb befinden und die Räumlichkeiten eventuell nicht verfügbar sind. Prüfen Sie dafür die Möglichkeit eines selbstproduzierten Screencast von zu Hause aus. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

Kurze Erklärvideos eigenen sich zur Darstellung von Lerninhalten wie Graphen, Diagrammen oder Skizzen. Ein besonderes Format ist dabei die Arbeit mit einem Glass Whiteboard, das an einigen Hochschulen bereitsteht. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

Auch Podcasts, Audio- oder manchmal auch Videobeiträge, können im Lehr-/Lernkontext eingesetzt werden. Die Beiträge stehen online zur Verfügung und können heruntergeladen und/oder mit einem Multimediaplayer abgespielt werden. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

Interaktive Formate zwischen Lehrenden und Studierenden

Für interaktive Formate, wie etwa Seminare, sind folgende Szenarien denkbar:

Der Begriff Webinar setzt sich aus den Worten Web und Seminar zusammen. Webinare ermöglichen ortsunabhängige Treffen in einem virtuellen Raum, in dem man sich über Kamera und Mikrofon austauscht. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

Ein Web-Based Training (WBT) kann aus einzelnen Lernpaketen oder einem ganzen Kurs bestehen. WBTs sind linear aufgebaut und beinhalten einzelne Einheiten aus Bildern, Ton- oder Videosequenzen oder auch Tests. Auf diese Weise können Studierende beispielsweise Vorlesungsinhalte selbstständig erarbeiten. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

Das Peer-Feedback-Verfahren ermöglicht Studierenden, sich gegenseitig anonym Rückmeldungen auf bestimmte (Zwischen)ergebnisse, wie etwa einen ersten Entwurf einer schriftlichen Arbeit, zu geben. Der Austausch der Dokumente kann über die jeweilige hochschulinterne Lernplattform geschehen. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

Szenarien für digitale Hausaufgaben

Zur Unterstützung der oben aufgeführten Szenarien bestehen in vielen LMS folgende Möglichkeiten der studentischen Kollaboration und des Selbststudiums:

Ein Wiki dient der Sammlung von Informationen oder Inhalten und kann online kollaborativ bearbeitet werden. Alle Änderungen werden versioniert und bleiben somit nachvollziehbar. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

Ähnlich dem wiki eignet sich auch ein Glossar für das Zusammentragen von Informationen, und dient insbesondere zum schnellen Nachschlagen wichtiger Begriffen oder Konzepte. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

Online-Tests können dazu beitragen, dass Studierende ihren Wissenstand selbstständig überprüfen. Sie lassen sich z.B. mit Ilias erstellen. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

Manche LMS wie etwa Ilias bieten das Format Übung an. Dort können komplexe Lerninhalte in kurzen Einheiten aufbereitet und selbstständig bearbeitet werden. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

Mittels Blogging können Studierende ihre Gedanken und Lernfortschritte reflektieren und festhalten. Ein Blog kann auch von einer Gruppe von Lernenden gestaltet werden. Beiträge können von anderen NutzerInnen kommentiert werden. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

E-Portfolios stellen webbasierte Sammelmappen dar, in denen Studierende im Verlauf einer Lehrveranstaltung digitale Artefakte speichern können. Studierende halten auf diese Weise ihren Lernfortschritt fest. Zudem besteht die Möglichkeit für Lehrende und KommilitonInnen, Feedback zu bestimmten Lerninhalten zu geben. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

Sollen Fragen oder bestimmte Anliegen öffentlich geklärt werden, bietet sich der Austausch über Foren an. Die Beiträge sind für alle Teilnehmenden einsehbar und werden thematisch und chronologisch sortiert. Folgende hessische Hochschulen bieten weiterführende Informationen dazu an:

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